Nach dem überraschenden 3:1-Heimsieg gegen RB Leipzig steht für Werder Bremen der erste Auswärtsauftritt der neuen Saison an. Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt der FC Köln die Grün-Weißen zum dritten Spieltag der Bundesliga.

Der Sieg gegen Leipzig war eine deutliche Reaktion auf die Auftaktniederlage in Freiburg. Trainer Daniel Thioune konnte auf die zurückgekehrten Angreifer Eren Dinkçi und Niclas Füllkrug setzen, die beide trafen. Auch Neuzugang Youri Regeer überzeugte in der Startelf. Die Mannschaft zeigte Leidenschaft und eine verbesserte Defensive, was die Stimmung im Weserstadion deutlich aufhellte. Nun gilt es, diese Leistung zu bestätigen und nicht als Einzelaktion verpuffen zu lassen. Ein Erfolg in Köln würde die frühen Zweifel am Team weiter zerstreuen und die Basis für eine ruhigere Saison legen.

Köln mit gemischtem Start

Der Gegner aus Köln startete mit einem 3:2-Erfolg gegen Hoffenheim, kassierte dann aber eine 1:4-Niederlage in Stuttgart. Die Defensive der Geißböcke wirkte dabei anfällig, was Werder Hoffnung auf weitere Torerfolge macht. Allerdings kämpft Köln mit personellen Sorgen: Mehrere Schlüsselspieler wie Saïd El Mala, Thijs Dallinga und Timo Hübers sind angeschlagen und für das Spiel fraglich. Die Heimstärke im RheinEnergieStadion bleibt dennoch ein Faktor, auf den sich Werder einstellen muss.

Personelle Lage bei Werder

Bei den Bremern ändert sich an der Verletztenliste kaum. Felix Agu, Senne Lynen, Jens Stage, Justin Njinmah und Keke Topp werden erneut fehlen. Thioune muss daher erneut auf die bewährten Kräfte setzen, die gegen Leipzig überzeugten. Die Rückkehr von Dinkçi und Füllkrug gibt der Offensive neue Qualität, die in der vergangenen Saison oft fehlte. „Die Jungs haben gezeigt, was in ihnen steckt“, sagte Thioune nach dem letzten Spiel. Die aktuelle Startelf und der weitere Spielplan bieten die Chance, eine Serie aufzubauen.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass ein Auswärtssieg Werder frühzeitig in die gesicherten Mittelfeldränge bringen könnte. Die Mannschaft will nicht wie im Vorjahr im Abstiegskampf stecken, sondern höher agieren. Die nächste Bewährungsprobe in Köln wird zeigen, ob der Sieg gegen Leipzig ein Wendepunkt war. Die Partie wird am Samstagnachmittag angepfiffen.

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Werder: letzte 3 Ligaspiele, ältestes zuerst (1 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlagen)
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Nur Werder: Gesamtpunkte nach jedem der 3 Ligaspiele dieser Saison (4 Punkte). Gestrichelte Linie: das maximal Mögliche.