Werder Bremen hat am Freitag den österreichischen Nationaltorhüter Alexander Schlager von Red Bull Salzburg verpflichtet und damit den sechsten Neuzugang der Saison vorgestellt. Der 30‑jährige Keeper, der bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz war, soll das bereits starke Torwartteam sportlich und charakterlich bereichern.
Wie kam die Verpflichtung zustande?
Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder, erklärte, dass man mit Schlager einen „weiteren starken Keeper“ gewonnen habe. Der Klub hatte bereits Karl Hein fest verpflichtet und als Stammkeeper eingesetzt. Schlager, der 241 Spiele in der österreichischen Bundesliga, 23 in der Europa‑League und zehn in der Champions‑League absolviert hat, wird nun die Konkurrenz im Tor anheizen. Seine Erfahrung aus 30 Länderspielen soll besonders wertvoll sein.
Welche Auswirkungen hat Schlager auf das Torwartduell?
Das Torwartteam besteht nun aus Karl Hein, Markus Kolke, Stefan Smarkalev und dem neuen Zugang Schlager. Hein, der nach einer Leihe von Arsenal als Stammtorwart zurückkehrte, wird nun täglich mit dem ehemaligen WM‑Keeper trainieren. Niemeyer betonte, dass das ständige Herausfordern innerhalb des Teams die Leistung insgesamt steigern werde. Für Werder bedeutet das mehr Auswahl und ein höheres Maß an Sicherheit im letzten Drittel des Spielfelds.
Was bedeutet das für die kommende Saison?
Werder steht derzeit auf dem 15. Tabellenplatz in der Bundesliga mit 32 Punkten aus 34 Spielen (8 Siege, 8 Unentschieden, 18 Niederlagen) und einer Formkurve von L L L D W. Die Defensive hat bereits 60 Gegentore kassiert, während die Offensive 37 Treffer erzielt hat (−23 Tordifferenz). Der Transfer von Schlager könnte helfen, die 60 Gegentore zu reduzieren und das Team aus der Abstiegszone zu holen. Aktuell ist Keke Topp verletzt, was die Notwendigkeit einer soliden Torhüteroption unterstreicht.
Was erwartet die Fans in den nächsten Wochen?
Nach der offiziellen Präsentation wird Schlager voraussichtlich im nächsten Trainingslager mit dem Kader arbeiten und sich mit den Abläufen in der Weser vertraut machen. Die Fans dürfen mit einem intensiven Wettkampf um die Startelf rechnen, während Werder versucht, die Saison zu retten und das Ziel, den Abstand zu Bayern München von 57 Punkten zu verringern, nicht aus den Augen verliert.
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