Niclas Füllkrug ist in den Kader der deutschen Nationalmannschaft zurückgekehrt. Der Werder-Boss Clemens Fritz sieht in der Nominierung eine klare Anerkennung für die herausragende Form des Stürmers.

Fritz erklärte, Füllkrug könne mit seiner aktuellen Verfassung und seinem Torriecher ein echter Faktor für den DFB sein. Der Angreifer habe sich diese Rückkehr durch konstante Leistungen redlich verdient. Die Entscheidung des Bundestrainers unterstreche, welchen Stellenwert der Werder-Profi derzeit besitzt.

Starke Saisonform als Grundlage

Die Berufung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Füllkrug in der Bundesliga außerordentlich effektiv ist. In der laufenden Saison hat der 31-Jährige bereits neun Tore in acht Ligaeinsätzen erzielt und ist damit bester Torschütze des Teams. Diese Treffsicherheit war auch im letzten Spiel, dem 2:0-Heimsieg gegen Hoffenheim am 31. Oktober, entscheidend, als Füllkrug in der 57. Minute die Führung erzielte. Die Mannschaft hat in dieser Saison insgesamt 17 Tore erzielt und 14 kassiert.

Die starke Form ihres Topscatters spiegelt sich auch in der Tabellensituation von Werder Bremen wider. Das Team von der Weser liegt nach acht Spieltagen mit 15 Punkten auf dem fünften Platz in der Tabelle und hat nur drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Bayern München. Die jüngste Bilanz aus den letzten fünf Partien lautet zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage (WLWDD). In den acht Spielen dieser Saison verzeichnet Werder vier Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage.

Nächste Aufgabe in Stuttgart

Bevor die Länderspielpause beginnt, steht für Werder Bremen und Füllkrug am Samstag, dem 7. November, noch ein wichtiges Auswärtsspiel an. Gegner ist der VfB Stuttgart, der aktuell auf dem elften Rang steht. Ein Blick auf den Spielplan zeigt, dass es für Werder darum geht, die positive Entwicklung vor der Pause fortzusetzen. Die Rückkehr von Niclas Füllkrug in den DFB-Kader gibt dem Team zusätzlichen Rückenwind für diese Aufgabe.

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