Julian Malatini, der Innenverteidiger von Werder Bremen, arbeitet an seinem Comeback nach einer schweren Syndesmosebandverletzung im März. Der 25-jährige Argentinier ist seit Montag wieder teilweise in das Mannschaftstraining integriert und macht Fortschritte auf dem Weg zu seiner Rückkehr. "Wichtig ist für ihn, dass er zu 100 Prozent fit wird", sagt Werders Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz, der Malatini deshalb keinen Zeitdruck machen möchte.

Werder-Sportchef Fritz: "Wir wissen, was wir an Julian haben"

Die Personalsituation in der Innenverteidigung lässt einen Abschied Malatinis derzeit kaum zu. Zwar stehen nominell sieben Innenverteidiger im Kader, aber der Nachwuchsspieler Mick Schmetgens könnte verliehen werden, um regelmäßig Spielpraxis zu sammeln. Zudem soll Karim Coulibaly den Verein nach Möglichkeit noch in diesem Sommer verlassen, wie Fritz zuletzt im Deichstube-Interview bestätigte.

Thioune will Einsatz von Malatini "honorieren"

Bleibt die Frage, wie groß die Einsatzchancen des Argentiniers angesichts der Konkurrenz tatsächlich sind. Zumal Malatini in Abwesenheit eines vierten Außenverteidigers notfalls auch auf der rechten Seite aushelfen könnte. "Das Rennen ist komplett offen. Jeder Spieler bekommt die Chance, sich zu beweisen", antwortet Cheftrainer Daniel Thioune zunächst diplomatisch, ergänzt aber: "Natürlich gibt es einige, die in der vergangenen Saison bewiesen haben, wie wichtig sie für uns sind." Malatini hat in den vergangenen Spielen immer alles für die Mannschaft gegeben und hat eine große Chance, sich zu beweisen.

Aktueller Stand

Werder Bremen steht derzeit auf dem 15. Platz in der Bundesliga mit 32 Punkten aus 34 Spielen. Die Mannschaft hat in der letzten Saison 37 Tore erzielt und 60 Gegentore kassiert. Der Titelträger Bayern München liegt 57 Punkte vor. Die letzte Partie endete mit einer 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund. In den letzten fünf Spielen hat Werder Bremen keine Siege erzielt und verliert die letzten fünf Spiele in Folge.

Keke Topp ist weiterhin verletzt

Der Spieler Keke Topp ist weiterhin verletzt und kann nicht für die Mannschaft antreten. Der Trainer Daniel Thioune wird weiterhin auf die Gesundheit der Spieler achten und die Mannschaft entsprechend anpassen.