Werder Bremen plant für möglichen Njinmah-Abgang

Nach dem gescheiterten Transfer von Justin Njinmah zu Hull City bereitet sich Werder Bremen auf mögliche Folgen vor. Der 25-jährige Stürmer zeigte sich zwar mit zwei Toren beim Testspiel gegen den FC Verden 04 (6:2) in guter Form, doch der geplante Wechsel platzte nach der Entlassung von Hulls Sportdirektor Jared Dublin. Nun hält der Bundesliga-Klub Eren Dinkçi als Alternative bereit, sollte Njinmah den Verein verlassen.

Warum Dinkçi für Werder interessant ist

Der 24-jährige Türke, der aktuell beim SC Freiburg unter Vertrag steht, könnte eine Rückkehr nach Bremen in Betracht ziehen. Dinkçi, der bereits im Winter als mögliche Verstärkung im Gespräch war, wird von Werders Verantwortlichen sportlich und menschlich geschätzt. Mit einem Verbleib in der Bundesliga würde er zudem seine Präferenz erfüllen.

Was kommt als Nächstes?

Bisher gab es keine konkreten Gespräche zwischen Werder und Dinkçis Umfeld. Sportchef Clemens Fritz betonte, dass in der Transferphase immer mit Überraschungen zu rechnen sei. „Es gibt Interesse an unseren Spielern, aber wir geben keine Wasserstandsmeldungen ab“, sagte Fritz. Sollte Njinmah gehen, könnte Dinkçi eine Option sein – allerdings nur, wenn sich auf den Flügeln etwas tut.

Werders aktuelle Situation

Mit 0 Punkten und 0:0 Toren nach dem ersten Spieltag steht Werder Bremen auf Platz 15 der Bundesliga. Zudem fehlt Keke Topp verletzungsbedingt. Die Bremer müssen sich schnell stabilisieren, um die Saisonziele zu erreichen.