Werder Bremen erlebte am Donnerstag ein unerwartetes Highlight: Nick Woltemade, ehemaliger Nationalspieler und Ex-Werder-Stürmer, erschien überraschend im Trainingscamp des Vereins. Der 24-jährige Hüne parkte seinen weißen Mercedes am Weserstadion, schlenderte zur Kabine und verbrachte mehrere Stunden auf dem Trainingsgelände.
Warum war Woltemade plötzlich beim Training?
Der Besuch kam nur wenige Tage nach dem enttäuschenden WM-Aus von Deutschland. Woltemade, geboren in Bremen, verbrachte 14 Jahre bei Werder, bevor er 2024 zu Stuttgart wechselte. Jetzt nutzt er die freie Zeit, um in seiner Heimat fit zu bleiben und alte Kameraden zu treffen. Er trainierte mit den Co-Trainern der U19 und dem jungen Talent Mika Strüder (18). Sein Instagram-Post mit den Worten „Home Sweet Home“ und den grün-weißten Herzen unterstreicht die Verbundenheit.
Welche Bedeutung hat das für Werder?
Obwohl ein sofortiger Wechsel unwahrscheinlich ist – Woltemade kehrt nach seinem Urlaub nach England zu Newcastle zurück – gibt das Ereignis den Fans ein Stück Auftrieb. Werder liegt derzeit auf dem 15. Tabellenplatz in der Bundesliga mit 0 Punkten und hat bislang keine Tore erzielt (0:0). Der Verein kämpft um jeden Punkt, und ein Auftritt eines bekannten Gesichts kann die Moral stärken. Gleichzeitig bleibt Keke Topp verletzt, was die Offensivoptionen weiter einschränkt.
Wie geht es für Woltemade weiter?
Nach dem kurzen Aufenthalt in Bremen wird Woltemade wieder zu seinem englischen Klub Newcastle reisen. Dort soll er in der kommenden Saison für die erste Mannschaft kämpfen. Sein kurzer Einsatz beim WM-Ausscheiden gegen Paraguay (4:5 i. E.) im Elfmeterschießen bleibt ein bitterer Moment, aber das Training in Bremen zeigt, dass er seine Wurzeln nicht vergessen hat.
Was bedeutet das für die Fans?
Junge Anhänger sammelten sich um den ehemaligen Star, fotografierten ihn in lässigem Outfit mit Adiletten und weißen Tennissocken. Die Szene erzeugte sofortiges Aufsehen in den sozialen Medien und brachte ein Stück Nostalgie zurück. Für die treuen Werder-Fans ist das ein Zeichen, dass die Verbindung zwischen Verein und Heimatstadt nach wie vor stark ist, selbst wenn die sportlichen Ergebnisse momentan hinter den Erwartungen zurückbleiben.
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