Zwei Angebote abgelehnt: Werder Bremen feilscht mit Frankreich-Club

Der SV Werder Bremen hat zwei Millionen-Angebote für Karim Coulibaly abgelehnt. Der 19-Jährige, der im Test gegen Auxerre (0:1) als Verteidiger konsequent agierte, wird weiterhin mit Racing Straßburg verhandelt. Laut Medienberichten hat der französische Club bereits zwei Angebote abgeschickt, doch beide wurden abgelehnt. Eine dritte Offerte wird erwartet. Der Transfer des Oldenburger Nationalspielers könnte im Sommer realisiert werden, da Werder finanziell auf einen Verkauf angewiesen ist.

Frankreich-Club will Coulibaly verpflichten

Racing Straßburg, das 2023 von BlueCo übernommen wurde, interessiert sich intensiv für den Abwehrmann. Der Club, der auch von Chelsea beteiligt ist, hat in der Vergangenheit Profis im Elsass geplant, um sie für größere Aufgaben zu formen. 2023 wurde Abakar Sylla für 20 Millionen Euro verpflichtet. Der französische Club hat zudem Fabio Baldé (bis zu sieben Millionen Euro) verpflichtet. Nochi Hamasor, der auch Coulibalys Berater ist, spielt hier eine zentrale Rolle.

Werder hält Verkaufskurs

Für Werder Bremen wäre ein Verkauf von Coulibaly das letzte Puzzle, um den Kader zu optimieren. Obwohl die Vereinsführung betont, bereits handlungsfähig zu sein, sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen schwierig. Ein Verkauf würde mehr Spielraum schaffen. Im Kader stehen weitere Innenverteidiger wie Marco Friedl, Amos Pieper und Julian Malatini. Niklas Stark, der von Verletzungen geplagt ist, bleibt ebenfalls im Kader.