Werder Bremen beginnt mit vorsichtigem Optimismus in die Vorbereitung

Nach dem knappen Klassenerhalt in der Bundesliga startet Werder Bremen mit gemischten Gefühlen in die Vorbereitung auf die neue Saison. Sportdirektor Clemens Fritz betonte am Rande des ersten Trainingstermins, dass die vergangene Spielzeit für alle Beteiligten eine schmerzhafte Erfahrung war. „Wir hatten uns das natürlich anders vorgestellt“, sagte Fritz. Mit 32 Punkten und einem 15. Tabellenplatz (8 Siege, 8 Unentschieden, 18 Niederlagen) in der abgelaufenen Saison bleibt die Aufgabe für die Bremer groß. Die Sommerpause wurde genutzt, um die Fehler der Vergangenheit zu analysieren und den Blick nach vorn zu richten.

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Was gibt es im Kader Neues?

Im Vergleich zur Vorsaison hat Werder Bremen bei der Kaderplanung mehr Fortschritte gemacht als im Vorjahr. Bereits vier Neuzugänge nahmen an der ersten Trainingseinheit unter Trainer Daniel Thioune teil: Oskar Wojcik (KS Cracovia), Chukwuma Akabueze (Real Valladolid), Dariusz Stalmach (1. FC Magdeburg) und Kenny Quetant (AC Le Havre). Zudem wurde der österreichische Nationaltorhüter Alexander Schlager (Red Bull Salzburg) verpflichtet, der mit Karl Hein (FC Arsenal) um den Platz als Stammtorhüter konkurrieren wird. Auch der Schweizer Stürmer Cédric Itten (Fortuna Düsseldorf) gehört als weiterer Neuzugang zum Kader.

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Wann finden die ersten Testspiele statt?

Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt mit einem straffen Zeitplan. Das erste Testspiel findet am kommenden Samstag (15:00 Uhr) gegen den Oberligisten FC Verden 04 statt. Anschließend folgt ein Trainingslager in Zell am Ziller, wo die Mannschaft bis zum 26. Juli bleibt und gegen Fagiano Okayama (22. Juli) sowie den VfL Bochum (25. Juli) antritt. Weitere Vorbereitungsspiele sind gegen Energie Cottbus (1. August) und den SC Paderborn (8. August) geplant. Die Saisoneröffnung im Weserstadion gegen den französischen Erstligisten AJ Auxerre steht am 15. August an. Das erste Pflichtspiel der Saison ist der DFB-Pokal am 22. August gegen den Lüneburger SK.

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Was sagt Fritz zu möglichen Abgängen?

Clemens Fritz bestätigte, dass es im Kader noch Veränderungen geben könnte. „Es ist immer so, dass wir auf Transfereinnahmen angewiesen sind“, erklärte der Werder-Verantwortliche. Besonders Anfragen gebe es für den Stürmer Justin Njinmah und den Mittelfeldspieler Jens Stage. Die weitere Entwicklung hänge davon ab, ob noch weitere Spieler den Verein verlassen. „Wir müssen abwarten, wie sich der Transfermarkt entwickelt“, so Fritz. Aktuell ist Keke Topp verletzt und fällt für die Vorbereitung aus.