Das große Problem von Werder Bremen in der vergangenen Saison war die Offensive – das weiß mittlerweile jeder. Dementsprechend wurden mit Kenny Quetant und Chuki auch schon zwei Neuzugänge für diesen Bereich an Land gezogen. Allerdings suchen Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportdirektor Peter Niemeyer nicht nur im Angriff nach Verstärkungen, sondern auch in den anderen Mannschaftsteilen. Für das defensive Mittelfeld wandert der Blick der Grün-Weißen jetzt nach Belgien. Die DeichStube berichtet, dass Werder Arthur Piedfort vom KVC Westerlo ins Visier genommen hat. Dort schaffte der 21-Jährige in der abgelaufenen Saison seinen Durchbruch und stand in 26 von 30 Spielen in der Startelf und spielte sich vor allem durch seine Passstärke und gutem Stellungsspiel ins Rampenlicht. Damit erinnert er zum Teil an Senne Lynen, Piedfort ist aber torgefährlicher als sein Landsmann. Neben drei Vorlagen erzielte er auch zwei Treffer selbst – und hat damit zwei Tore mehr geschossen als Lynen in 100 Pflichtspielen für Werder. Gut für die Bremer: Piedforts Vertrag läuft 2027 aus, eine Verlängerung gilt als ausgeschlossen. Die Chancen für einen Transfer könnten günstiger also nicht stehen. Eine erste Kontaktaufnahme soll es zudem auch schon gegeben haben. Allein ist Werder mit seinem Interesse am Belgier jedoch nicht. Auch der FC Genua aus der Serie A hat laut dem belgischen Portal voetbalnieuws.be Interesse an Piedfort angemeldet. Vielleicht gibt am Ende ja die bestehende Belgien-Connection bei den Grün-Weißen den Ausschlag pro Bremen. Neben Lynen träfe Piedfort an der Weser in Form von Olivier Deman und Samuel Mbangula auf weitere Landsmänner, die ihm die Eingewöhnung erleichtern würden.