Werder Bremen steht vor der neuen Saison erneut vor Herausforderungen. Mit nur einer Woche bis zum Pflichtspielstart wirkt der Kader immer noch unvollständig, und Verletzungssorgen belasten das Team. Beim Testspiel gegen AJ Auxerre fehlten 13 Spieler, darunter auch Keke Topp, der aktuell verletzt ist. Die Grün-Weißen schlossen die letzte Saison auf Platz 15 mit 32 Punkten ab und müssen nun mit einem dünnen Kader in die neue Spielzeit starten. Doch es gibt Hoffnung: Ludovit Reis wurde von Club Brügge ausgeliehen, und Eren Dinkci steht kurz vor seiner Rückkehr.
Wer sind die neuen Hoffnungsträger?
Ludovit Reis, ein 26-jähriger Mittelfeldspieler, soll die Lücken im Kader füllen. Trotz mangelnder Spielpraxis in Brügge ist er fit und soll sofort ins Training einsteigen. Eren Dinkci, ein gebürtiger Bremer, der in der letzten Saison bei Freiburg spielte, bringt vielseitige Offensivfähigkeiten mit. "Qualität ist immer willkommen", sagte Trainer Daniel Thioune. "Eren kann drei offensivere Positionen spielen und hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt."
Warum ist die Situation kritisch?
Die Niederlage gegen Auxerre zeigte, dass Werder noch Verstärkung braucht. Geschäftsführer Clemens Fritz kündigte an, dass bis zum Transferende am 1. September weitere Neuzugänge möglich sind. "Wir wollen in der Offensive noch was machen", sagte Fritz. Die Mannschaft muss sich auf das Pokalspiel gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa vorbereiten, während die Bundesliga-Saison am 10. Oktober mit einem Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund beginnt.
Wie reagieren die Fans?
Die Verpflichtung von Reis sorgte für Unmut bei HSV-Fans, die ihn wegen seiner Hamburger Vergangenheit kritisierten. Werder-Fans begrüßten ihn jedoch herzlich. Fritz verurteilte den Hass im Internet: "Als Werder Bremen verurteilen wir jeglichen Hass gegen unsere Spieler."
