Werder Bremen startet die neue Bundesliga-Saison als einer der Hauptkandidaten für den Abstiegskampf. Diese Einschätzung teilen mehrere Experten, die den Klub nach einer enttäuschenden Transferperiode und einem geschwächten Kader auf den hinteren Plätzen sehen.

Schwacher Kader als Hauptproblem

Der Fokus der Kritik liegt auf dem Transfergeschäft des Sommers. Ein Analyst sagte, Werder gehe mit einem „noch schwächeren Kader“ in die Saison als in der Vorsaison, die bereits als schlimm bewertet wird. Diese Schwäche im Vergleich zu den direkten Konkurrenten wird als zentrales Risiko benannt. Der Hamburger SV habe sich im Gegensatz dazu gezielt verstärkt, während in Bremen die notwendigen Verstärkungen ausgeblieben sind.

Prognose für die Tabelle

Die konkrete Prognose für Werder fällt düster aus. Ein Experte sieht den Verein auf Platz 16 oder 17 der Abschlusstabelle. Damit wäre der Klub direkt in die Relegation oder den direkten Abstieg gerutscht. „Werder Bremen muss erneut höllisch aufpassen“, lautete eine deutliche Warnung. Die Befürchtung ist, dass die vermeintlich kleineren Aufsteiger wie der SC Paderborn oder die SV Elversberg die Klasse halten könnten, was den Druck auf die etablierten Vereine weiter erhöht.

Andere Traditionsklubs wie der 1. FC Köln und der FC Schalke 04 werden zwar ebenfalls im unteren Tabellendrittel verortet, doch die Situation in Bremen wird als besonders prekär beschrieben. Die gesamte Lage im Norden gilt als angespannt, wobei der HSV durch gezielte Transfers etwas besser dastehen soll. Den aktuellen Kader und die kommenden Aufgaben im Spielplan kann man jederzeit einsehen. Die Entwicklung in der Tabelle wird von Beginn an genau verfolgt werden müssen.

Die erste Gelegenheit, auf dem Platz zu reagieren, bietet der Auftaktspieltag. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner muss schnellstmöglich Punkte sammeln, um nicht früh in einen gefährlichen Rückstand zu geraten. Die Vorbereitung auf diese Aufgabe hat bereits begonnen.