Werder Bremen ist im DFB-Pokal-Achtelfinale nach einer dramatischen Partie ausgeschieden. Das Team verlor am Dienstagabend mit 2:3 (0:2) bei Borussia Dortmund, nachdem es einen 0:2-Rückstand noch ausgeglichen hatte. Diese Niederlage folgt auf die 3:2-Ligapleite am selben Ort gegen Dortmund am Dienstag, 27. Oktober.
Niclas Füllkrug erzielte in der 65. Minute per Elfmeter und drei Minuten später nach Vorarbeit von Youri Regeer den Ausgleich. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit traf Marcel Sabitzer zum 3:2 für die Dortmunder. „Mit eine der bittersten Niederlage, die ich in meiner Karriere bisher erlebt habe. Tut schon weh“, sagte Werder-Kapitän Marco Friedl nach dem Spiel. Sabitzer zeigte sich glücklich: „Das wird für immer abgespeichert.
Die Gäste hatten einen schlechten Start. Serhou Guirassy brachte Dortmund in der 6. Minute in Führung, Carney Chukwuemeka erhöhte in der 17. Minute auf 2:0. Werder fand erst nach der Pause besser ins Spiel. Die Einwechslung von Füllkrug zur Stunde brachte die Wende. Sein Doppelpack war die logische Folge der gesteigerten Leistung. Der Torwartfehler von Karl Hein, der sich bei Sabitzers Distanzschuss falsch positionierte, besiegelte dann das Aus.
Die Konzentration liegt nun voll auf der Bundesliga. Werder Bremen steht nach sieben Spieltagen mit zwölf Punkten auf Rang sechs. Die Mannschaft hat in dieser Saison drei Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage erzielt. Oktober. Die Bilanz von 15 erzielten und 14 kassierten Toren zeigt eine ausgeglichene Tordifferenz. Der Abstand zu Spitzenreiter Bayern München beträgt fünf Punkte. Topscorer Niclas Füllkrug hat in dieser Saison bereits acht Tore in sieben Einsätzen erzielt. Das nächste Spiel ist am Samstag, 31. Oktober, gegen den Tabellenzehnten 1899 Hoffenheim. Die Partie in der Weserstadion ist für 15:30 Uhr angesetzt. Die Mannschaft muss die Enttäuschung schnell abhaken, um in der Liga die positive Entwicklung fortzusetzen.
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