Werder Bremen hat in der zweiten Runde des DFB-Pokals ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund zugelost bekommen. Das Spiel findet am 27. oder 28. Oktober 2026 statt, wie die Sportschau nach der Auslosung berichtete.
Der Klassiker zwischen Dortmund und Werder ist der absolute Höhepunkt der zweiten Pokalrunde. Auch der Rekordmeister Bayern München muss gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg antreten. Weitere spannende Partien sind das Duell zwischen dem Hamburger SV und Eintracht Frankfurt sowie die Begegnung von SC Paderborn mit dem VfB Stuttgart. Für Werder bedeutet die Auslosung eine schwere, aber auch lukrative Aufgabe im Signal Iduna Park.
Was bedeutet der Pokal für Werder in dieser Saison?
Der DFB-Pokal bietet Werder Bremen in der laufenden Saison die Chance auf einen Titel und auf europäische Qualifikation. Der Sieger des Wettbewerbs erhält einen Startplatz in der neuen Liga-Phase der Europa League. Sollte der Pokalsieger bereits über die Bundesliga für die Champions League oder Europa League qualifiziert sein, geht das Ticket an die nächstbeste Mannschaft der Bundesliga-Tabelle. Der unterlegene Finalist hat hingegen keinen Anspruch auf einen Europa-League-Startplatz. Für Werder, das in der Bundesliga aktuell auf dem 10. Platz mit drei Punkten aus zwei Spielen steht, wäre der Pokalgewinn ein direkter Weg zurück auf die internationale Bühne. Die Mannschaft hat bisher vier Tore erzielt und fünf kassiert.
Wie hoch ist das Preisgeld im DFB-Pokal?
Die finanzielle Attraktivität des Wettbewerbs ist in dieser Saison gestiegen. Das Gesamtpreisgeld wurde im Vergleich zur Vorsaison erhöht. Allein für die Teilnahme an der ersten Runde erhalten die Vereine etwa 250.000 Euro. Der Gesamtsieger des Pokals kann am Ende bis zu 13 Millionen Euro einspielen. Die Einnahmen aus Ticketverkäufen und Werbung werden nach Abzug von Kosten und Steuern zwischen dem DFB und den Vereinen aufgeteilt. Zehn Prozent der Einnahmen gehen an den DFB, die teilnehmenden Klubs erhalten jeweils 45 Prozent. Für Werder wäre jedes Weiterkommen also auch ein finanzieller Erfolg.
Welche Neuerungen gibt es im Pokal?
Eine wichtige Regeländerung betrifft den Videoassistenten. Ab der zweiten Runde wird der VAR im DFB-Pokal erstmals eingesetzt. Michael Ströll, der Geschäftsführer des FC Augsburg, kommentierte die Einführung gegenüber der Sportschau: "Der VAR sei eingeführt worden, um den Fußball gerechter zu machen." Die Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen haben sich seither oft auf die Bewertungen des Videoassistenten verlagert. Eine ernsthafte Abschaffung der Technik wird derzeit nicht erwogen.
Wie bereitet sich Werder auf die Aufgaben vor?
Bevor der Pokalkracher in Dortmund ansteht, hat Werder Bremen wichtige Pflichtspiele in der Bundesliga zu absolvieren. Das nächste Spiel ist ein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am 12. September 2026. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner muss diese Aufgaben zudem mit einem angeschlagenen Kader meistern. Derzeit fehlen die verletzten Spieler Felix Agu, Jens Stage, Justin Njinmah, Eren Dinkçi und Senne Lynen. Den aktuellen Stand der Verletztenliste können Sie auf unserer injuries Seite verfolgen. Die komplette Terminplanung der Grün-Weißen finden Sie in unserem fixtures Kalender. Die Pokalpartie in Dortmund ist für den 27. oder 28. Oktober terminiert, das Achtelfinale folgt am 1. oder 2. Dezember 2026.
