Werder Bremens Trainer Daniel Thioune hat die geringe Einsatzzeit von Stürmer Cedric Itten mit der herausragenden Form von Niclas Füllkrug begründet. Der erfahrene Füllkrug ist der Topscorer der Mannschaft und damit aktuell unverzichtbar. Mit sechs Toren in sechs Einsätzen führt er die interne Torjägerliste klar an.

Thioune sagte, dass Füllkrug der Grund für Ittens seltene Einsätze sei. Das System sei momentan festgelegt und der Stürmer nicht zu ersetzen. Itten kam zuletzt nur kurz zum Zug. In dieser Saison hat der Schweizer noch kein Tor erzielt.

Thioune erkennt die schwierige Situation für den Sommer-Neuzugang an, fordert aber auch mehr. In den Augenblicken, in denen er Spielzeit bekomme, müsse er sich zeigen, so der Trainer. Es wäre deutlich besser gewesen, wenn er ein Tor erzielt oder zumindest Abschlüsse gehabt hätte. Itten war mit der Aussicht auf regelmäßige Spielzeit nach Bremen gewechselt.

Der Konkurrenzkampf findet vor dem Hintergrund einer soliden Saisonstartphase von Werder statt. Das Team liegt in der Bundesliga auf einem Mittelfeldplatz und belegt mit neun Punkten aus sechs Spielen den achten Rang. Die jüngste Formkurve zeigt jedoch auch Luft nach oben, denn die Bilanz der letzten fünf Spiele ist mit einem Sieg, drei Unentschieden und einer Niederlage ausbaufähig. Zuletzt holte die Mannschaft am Samstag 17. Die nächste Partie ist ein Auswärtsspiel am Samstag 24. Oktober beim derzeit fünftplatzierten FSV Mainz 05.

Seine Trefferquote unterstreicht seine Schlüsselrolle. Für Itten bedeutet dies weiteres Warten auf seine Chance, die er laut Thioune dann aber entschlossener nutzen muss. Die Mannschaft steht mit zwölf erzielten und zwölf kassierten Toren in der Tabelle und hat fünf Punkte Rückstand auf die Spitze.

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