Werder Bremen steht vor der Entscheidung, ob ein einzelner Stürmer oder ein Doppelsturm die Offensive der Saison 2026/27 leiten soll, und Cedric Itten gibt bereits erste Hinweise. Der Schweizer Nationalspieler, der kürzlich sein Trainingseinstieg absolvierte, betont seine Fähigkeit, in beiden Systemen zu spielen, während der Klub weiterhin nach einem finanzierbaren Neuzugang sucht. Werder belegt in der abschließenden Tabelle 2025 den 15. Platz in der Bundesliga mit 28 Punkten, 7 Siegen, 7 Unentschieden und 15 Niederlagen, aktuelle Form LLWLW.

Welche Systemoptionen sieht Itten?

Itten erklärt, dass er sowohl als Einzelspitze als auch im Doppelsturm eingesetzt werden kann. „In Düsseldorf war es oft nur einer, in der Schweiz bei St. Gallen funktionierte ein Doppelsturm hervorragend“, sagt der 29-jährige Basel-Geborene. Seine Vielseitigkeit, gepaart mit einer starken Passschärfe und einem körperlich imposanten Profil, soll Werder neue taktische Möglichkeiten eröffnen.

Warum die Flexibilität für Werder wichtig ist?

Der Klub hat bislang keinen festen Angreifer gefunden, um die bisherige Bilanz von 32 geschossenen und 52 kassierten Toren zu verbessern. Itten betont, dass ein Stürmer immer von Flanken und Vorlagen abhängig ist: „Ich bin ein Boxstürmer, kann aber auch in die Tiefe gehen.“ Seine Laufwege und das Vertrauen des Nationaltrainers in seine Bewegungen könnten Werder helfen, die Offensivkraft zu steigern, die bislang nur ein Punkt pro Spiel brachte.

Wer könnte Itten unterstützen?

Aktuell testet Itten zusammen mit Salim Musah, einem weiteren körperstarken Spieler, sowie den Profilen von Dawid Kownacki und Kenny Quetant. Während Itten selbst keine Angst vor Konkurrenz hat, will er von Tag eins an Verantwortung übernehmen. „Die Besten werden spielen, ich will dort der Beste sein“, betont er. Werder könnte damit einen Mix aus physischer Präsenz und technischem Anspruch anstreben.

Was bedeutet das für die nächste Saison?

Sollte Werder einen zusätzlichen Stürmer verpflichten, könnte Itten im Doppelsturm glänzen und die Offensivschwäche mindern. Der nächste Gegner ist 1. FC Köln (Heimspiel am 2027-02-06), ein direkter Test für die geplante Aufstellung. Mit einer verbesserten Torgefahr könnte Werder die Lücke zu Bayern München, das 48 Punkte Vorsprung hat, verringern und den Abstiegskampf entschärfen.