Werder Bremen muss sich in der Vereinsführung neu aufstellen. Präsident Hubertus Hess‑Grunewald wird nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr für eine Wiederwahl kandidieren. Der 65‑jährige erklärte, der richtige Zeitpunkt sei gekommen, Verantwortung weiterzugeben. Tabellenplatz (Endtabelle 2025 – neue Saison noch nicht begonnen): 15. in der Bundesliga, 32 Punkte, 8 Siege‑8 Unentschieden‑18 Niederlagen aus 34 Spielen, aktuelle Form LLLDW.

Warum der Rückzug jetzt?

Hess‑Grunewald war seit 1970 Vereinsmitglied und seit 2014 Präsident. Er betonte, dass ein Präsident selbst entscheiden müsse, wann der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel sei. Nach über 30 Jahren Vereinsarbeit seien seine Energiespeicher leer. Der Anwalt war zuvor Vize‑Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender.

Was bedeutet das für Werder?

Der Verein steht vor strukturellen Herausforderungen, darunter die Demokratisierung und Mitgliederbeteiligung. Hess‑Grunewalds Abgang könnte eine Neuausrichtung ermöglichen. Tore in dieser Saison: 37 erzielt, 60 kassiert (‑23 Tordifferenz).

Was kommt als Nächstes?

Die Mitgliederversammlung im November wird einen Nachfolger wählen. Der neue Präsident muss die anstehenden Aufgaben angehen, darunter die sportliche und finanzielle Stabilisierung. Rückstand im Titelrennen: 57 Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München.

Ein Blick auf die jüngste Vergangenheit

Die letzte Saison war enttäuschend. Werder beendete die Saison auf Platz 15 mit nur 32 Punkten. Letztes Ergebnis: Werder Bremen 0‑2 Borussia Dortmund (16.05.2026). Die Mannschaft kämpft mit einer schwachen Form: Aktuelle Form (letzte 5 Spiele): 0 Siege‑0 Unentschieden‑5 Niederlagen (LLLLL, das jüngste Ergebnis zuerst).