Die geplante Rückkehr von Cameron Puertas zu Werder Bremen ist nicht zustande gekommen. Der Bundesligist konnte die von Al-Qadsiah geforderte Ablösesumme in Höhe von 10 Millionen Euro nicht bezahlen, wie sport.de berichtete. sport.de first reported the story.
Puertas hatte die vergangene Saison auf Leihbasis bei Werder verbracht. Sein einziges Tor für den SVW erzielte der 28-jährige Mittelfeldspieler im 3:1-Derby-Sieg gegen den Hamburger SV. In der ersten Saisonhälfte kam er jedoch nur auf begrenzte Einsatzzeiten. Nach dem Ende seines Leihvertrags war eine dauerhafte Verpflichtung im Gespräch, scheiterte aber an den finanziellen Forderungen. Werder Bremen startet mit dieser Entscheidung im Rücken in die neue Saison und steht aktuell mit drei Punkten aus zwei Spielen auf dem 10. Platz der Tabelle.
Warum scheiterte der Transfer von Cameron Puertas?
Der Hauptgrund für das Scheitern des Deals war die für Werder Bremen unerschwingliche Ablösesumme. Al-Qadsiah, der saudi-arabische Klub, der Puertas unter Vertrag hat, verlangte eine feste Gebühr von 10 Millionen Euro. Diese Summe lag außerhalb der finanziellen Möglichkeiten des Bremer Vereins. Sportdirektor Peter Niemeyer äußerte sich dazu: "Wir schätzen Cameron sehr und hätten gerne erneut mit ihm gearbeitet." Stattdessen wechselte Puertas nun erneut auf Leihbasis, dieses Mal zu Al-Wasl SC in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Transfermarkt schloss bereits vor einer Woche, wodurch alle Optionen für diese Saison erloschen sind.
Wie hat sich der Werder-Kader sonst verändert?
Im Sommer gab es weitere personelle Weichenstellungen bei Werder Bremen. An der Seitenlinie ersetzte Daniel Thioune Horst Steffen als Cheftrainer. Um die Verletzung von Jens Stage zu kompensieren, verpflichtete der Klub Youri Regeer von Ajax Amsterdam. Stage gehört aktuell zu einer langen Liste von verletzten Spielern, zu der auch Felix Agu, Justin Njinmah, Eren Dinkçi und Senne Lynen zählen. Die aktuelle Verletztenlage ist auf der injuries-Seite einsehbar.
Wie steht Werder Bremen aktuell da?
Die Mannschaft von Daniel Thioune hat die Bundesliga mit einem Sieg und einer Niederlage begonnen. In den ersten beiden Partien erzielte Werder vier Tore, kassierte aber fünf, was eine negative Tordifferenz von -1 bedeutet. In der Tabelle liegen die Bremer damit drei Punkte hinter dem überraschenden Tabellenführer FC Augsburg. Die komplette standings bietet einen Überblick über das eng gestaffelte Feld.
Das nächste Spiel bestreitet Werder Bremen am 12. September 2026 auswärts beim 1. FC Köln. Der Gegner steht aktuell auf dem 11. Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter Bremen. Den genauen Spielplan für die kommenden Wochen findet man auf der fixtures-Seite. Für das Mittelfeld bedeutet das Aus des Puertas-Deals, dass man mit den vorhandenen Optionen wie Regeer und den verbleibenden Spielern planen muss.
