Werder Bremens Torhüter Karl Hein bereitet sich mit einem Studium auf die Zeit nach seiner aktiven Karriere vor. Der estländische Keeper hat ein Fernstudium in Sportmanagement aufgenommen und sieht seine Zukunft im Management eines Profiklubs. Seine Planungen laufen parallel zu einer soliden Saison für den Verein, der aktuell mit 8 Punkten aus fünf Spielen auf dem 7. Platz der Bundesliga steht. Hein interessiert sich besonders für die Arbeit eines Sportdirektors. Er sagte, er finde das Thema unglaublich spannend. Er möchte Einblicke in die Hintergrundarbeit eines Vereins gewinnen. Derzeit absolviert er neben dem Training auch Deutschkurse. Bereits während seiner Zeit beim Arsenal FC in London hatte Hein studiert und eine Fitnesstrainer-Lizenz erworben. Als direkter Ansprechpartner für eine solche Laufbahn dient ihm der Sportchef von Werder, Clemens Fritz. Hein betonte jedoch, dass er Fritz nur um Tipps bitten und ihm keine Ratschläge geben wolle. Ein weiteres Beispiel für einen Spieler, der parallel zum Sport akademische Qualifikationen erwirbt, ist Maximilian Wöber. Der Österreicher schloss nebenbei einen MBA in Betriebswirtschaft und Sport ab. Der Torwart legt großen Wert auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Er erklärte, er brauche das Gefühl, Sinnvolles zu tun. Diese Einstellung hilft ihm, den anspruchsvollen Alltag als Bundesliga-Profi zu meistern. Aktuell steht Werder in der Bundesliga-Tabelle auf Rang sieben. Die Mannschaft trifft am Samstag, 17. Oktober, im Weserstadion auf den SC Paderborn 07, der derzeit den 15. Tabellenplatz belegt. Reis und N. Füllkrug in der Schlussphase den Ausgleich erzwangen. Diese Leistung passt zur jüngsten Form der Mannschaft, die in den letzten fünf Pflichtspielen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage erzielte. Hein konzentriert sich nun voll auf das anstehende Heimspiel, während er seine langfristige Zukunft aktiv plant. Angesichts der Tatsache, dass Werder in der Tabelle fünf Punkte hinter der Spitze liegt und mit 10 erzielten und 10 kassierten Toren eine ausgeglichene Bilanz aufweist, bleibt jedes Spiel wichtig. Die Offensive kann sich dabei auf Topscorer N. Füllkrug verlassen, der bereits vier Saisontreffer erzielt hat.
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