Werder Bremen verkürzt Spielzeit von Härtetest

Werder Bremen ändert die Spielzeit von ihrem Härtetest gegen Paderborn. Eigentlich sollten die Spiele jeweils 90 Minuten dauern, aber aufgrund von Personalnot wurde die Spielzeit um eine Viertelstunde verkürzt.

Manager Clemens Fritz: "Wir haben schon einige Ausfälle zu verzeichnen, Paderborn auch. Deshalb ist es sinnvoll, den Test zu verkürzen." Neuzugang Cedric Itten wird nach seinem WM-Urlaub erstmals dabei sein.

Was dahintersteckt

Die Vorbereitung für Werder läuft wie am Schnürchen. Die Bremer gewannen alle vier Spiele, überzeugten vor allem offensiv. In der Abwehr gibt es hingegen noch Potenzial nach oben.

Trainer Daniel Thioune: "Der Schwerpunkt am Wochenende wird wieder auf unseren offensiven und defensiven Abläufen liegen. Wir wollen in unterschiedlichen Formationen agieren und die defensive Kontrolle über das Spiel haben." Bisher trafen die Bremer fast ausschließlich auf sportlich schwächere Gegner.

Was kommt als nächstes?

Werder muss sich nun gegen zwei dickere Bretter stellen: Paderborn und Auxerre. Doch das ist genauso gewollt. Manager Clemens Fritz: "Im Laufe der Vorbereitung steigern wir die Qualität der Testspielgegner. Trotzdem waren auch die bisherigen Tests sehr wichtig." Jetzt wird sich zeigen, ob Werder auch gegen bessere Gegner abliefern kann.

Aktuelle Situation

Werder Bremen steht nach der letzten Saison auf dem 15. Platz in der Bundesliga. In der aktuellen Saison haben sie 37 Tore erzielt und 60 Körbe gelassen (-23 Torverhältnis). Sie sind 57 Punkte hinter den Führenden Bayern München. Ihre letzte Partie endete mit einer 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund. Ihre aktuelle Form ist LLLDW (verlorene letzten vier Spiele).

Verletzungen

Keke Topp ist derzeit verletzt und kann nicht an der Partie gegen Paderborn teilnehmen.