Werder Bremen hat laut dem polnischen Online-Portal meczyki.pl bereits Verhandlungen mit Tomáš Bobček aufgenommen, einem 24-jährigen Rechtsfüßler, der in 30 Ligaspielen 20 Treffer erzielte. Der Klub sucht damit einen Offensiv-Boost, nachdem das Team in der letzten Saison mit 32 Punkten (15. Platz) und einer Bilanz von 8 Siegen, 8 Unentschieden und 18 Niederlagen (Form LLLDW) nur 37 Tore erzielte, während 60 Gegentore ein Minus von 23 Punkten hinterließen.

Wer ist Tomáš Bobček?

Bobček spielt derzeit für Lechia Gdańsk und ist bis 2030 vertraglich gebunden. Der 24-jährige Stürmer hat in der vergangenen Saison 20 Tore und sechs Vorlagen beigesteuert, was ihn zu einem der produktivsten Offensivspieler der Ekstraklasa macht. Er debütierte im November 2025 für die slowakische Nationalmannschaft und war bei einer 0:6-Niederlage gegen Deutschland im Kader. Sein Profil passt zu Werders Bedarf nach einem zuverlässigen Torjäger.

Warum der Transfer für Werder wichtig ist

Nach dem letzten Ergebnis, einer 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am 16. Mai 2026, steht Werder Bremen am unteren Tabellenende und braucht dringend neue Treffer. Ein Spieler, der bereits 20 Tore in einer Saison erzielt hat, könnte die Offensivschwäche mindern und das Team aus der Abstiegszone holen. Der mögliche Ablösebetrag von zehn Millionen Euro erscheint im Vergleich zu den finanziellen Herausforderungen des Klubs realistisch.

Wie die Verhandlungen laufen

Lechia-Präsident Paolo Urfer traf sich diese Woche mit Vertretern von Werder Bremen, um über ein Angebot zu sprechen. Während der Hamburger SV ebenfalls Interesse an Bobček zeigte, scheint Werder nun die besseren Chancen zu haben. Die Grün-Weißen sollen laut Quellen ein Angebot in Höhe von zehn Millionen Euro prüfen, das Lechia nicht automatisch ablehnen würde.

Was kommt als Nächstes?

Sollte Werder Bremen den Deal abschließen, könnte Bobček bereits im Sommer-Transferfenster für den Bremer Klub spielen. Das würde die Sturmspitze ergänzen, die bereits Kenny Quetant (19) und Cedric Itten (29) verpflichtet hat. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der 20-Tore-Stürmer den Sprung nach Deutschland schafft und ob Werder damit die Saison-Ausklammerung vermeiden kann.