Werder Bremen gibt Skelly Alvero weiterhin eine Chance, doch die Zukunft des französischen Mittelfeldspielers bleibt ungewiss. Trainer Daniel Thioune äußerte sich nach dem XXL-Testspiel gegen den VfL Bochum (2:0) zurückhaltend, betonte aber: „Auch Skelly hat die Chance, sich bei mir zu beweisen.“
Wie hat sich Alvero im Trainingslager gezeigt?
Im Trainingslager im Zillertal erhielt der 24-Jährige rund 30 Minuten Spielzeit gegen Bochum. Nach krankheitsbedingtem Fehlen zu Wochenbeginn reiste Alvero nach und absolvierte zunächst individuelle Trainingseinheiten. Im Spiel zeigte er Einsatzbereitschaft, lieferte aber keine herausragenden Akzente. Thioune bewertete seine Leistung nicht näher.
Warum könnte ein Wechsel im Sommer drohen?
Laut Informationen der Deichstube möchte Werder den einst für 4,75 Millionen Euro verpflichteten Spieler gerne abgeben. Doch das Interesse hält sich in Grenzen. Die Leihe zu Amiens SC in der Rückrunde 2025/26 sollte Spielpraxis und Marktwert steigern – stattdessen stieg der Verein ab, und Alvero sah die Rote Karte.
Was bedeutet das für Alveros Chancen unter Thioune?
Nach Ole Werner und Horst Steffen, die Alvero nicht aufstellten, bekommt er unter Thioune eine neue Chance. Ob der Durchbruch gelingt, hängt auch davon ab, ob sich in den kommenden Wochen eine Transferlösung findet. Bisher deutet wenig auf eine Verbesserung seiner Einsatzperspektiven hin.
