Werder Bremen verliert einen bekannten Namen: Yann‑Benjamin Kugel, ehemaliger Fitnesscoach, hat den Vertrag mit FC Barcelona unterschrieben. Der 46‑jährige Trainer, der 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft zum WM‑Titel beitrug, wechselt zum spanischen Top‑Club.
Wie kam es zum Wechsel?
Kugel war von 2008 bis 2012 Teil des Trainerstabs von Thomas Schaaf bei Werder. Dort betreute er die Physis von Spielern wie Claudio Pizarro und Per Mertesacker. Nach dem Abschied von Werder arbeitete er für Red Bull Salzburg, 1. FC Köln, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Der direkte Draht zu Hansi Flick, den beide aus ihrer Zeit bei der DFB‑Auswahl kennen, öffnete die Tür zu Barcelona.
Warum ist das für Werder relevant?
Der Klub steht derzeit in einer prekären Lage: 15. Platz in der Bundesliga, 32 Punkte aus 34 Spielen, Form LLLDW und ein Minus von 23 Toren (37 geschossen, 60 erhalten). Der Verlust von Kugel bedeutet, dass Werder nicht nur einen erfahrenen Trainer verliert, sondern auch einen wichtigen Ansprechpartner für die Spieler‑gesundheit. Ohne seine Expertise könnte das Verletzungsrisiko steigen, gerade in einer Saison, in der das Team 57 Punkte hinter Bayern München liegt.
Was erwartet Barcelona von Kugel?
Hansi Flick, jetzt Chefcoach bei Barcelona, will mit Kugel die körperliche Vorbereitung von Lamine Yamal, Raphinha und Co. optimieren. Der vorherige Fitnesscoach Julio Tous wurde intern versetzt, nachdem Unzufriedenheit bei mehreren Profis laut spanischen Medien gemeldet wurde. Kugel soll das Verletzungsrisiko minimieren und die Mannschaft für die Liga‑ und Champions‑League‑Herausforderungen fit halten.
Wie geht es für Werder weiter?
Nach Kugels Abschied muss Werder schnell einen Ersatz finden, um die Trainingsbedingungen zu sichern. Die aktuelle Saison lässt wenig Spielraum für Fehlentscheidungen, denn das Team kämpft um den Klassenerhalt. Ein neuer Fitnesscoach könnte frischen Schwung bringen, doch die Suche wird angesichts der knappen Ressourcen und des schlechten Tabellenstandes schwierig.
Der Transfer von Kugel zeigt, wie stark das Netzwerk zwischen deutschen und internationalen Top‑Clubs ist. Für Werder bleibt die Frage, ob sie die Lücke im Trainerstab schließen können, bevor die nächste Verletzungswelle das Team weiter schwächt.
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